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Beim Kauf eines NAS-Systems sollten Sie diese Punkte beachten

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Vorrangig für Unternehmen spielt das NAS-System eine wesentliche Rolle. Die Abkürzung steht für Network Attached Storage und bezeichnet eine Speichermöglichkeit für E-Mails, Bilder und Dokumente. Die Daten machen den Hauptanteil des Datenwachstums in Unternehmen aus, weshalb ihre Organisation eine hohe Priorität erhält. Vorrangig größere Betriebe mit einer komplexen Infrastruktur entscheiden sich für NAS-Systems der namhaften Anbieter. Dazu zählen beispielsweise EMC, NetApp oder HP. Kleinere Firmen wählen zwischen verschiedenen NAS-Produkten. Hierbei kommt für Sie darauf an, wichtige Punkte beim Kauf zu beachten.

Wie wählen Sie Ihr NAS-System?

Fürs Erste bewährt es sich, die Erfahrungen mit bereits bekannten NAS-Systemen zu nutzen. Besitzt Ihr Unternehmen beispielsweise eine größere NAS-Lösung, die bei den Mitarbeitern auf Wohlwollen trifft, entscheiden Sie sich für denselben Hersteller. Verfügen Sie bisher über keine Vorkenntnisse, gilt es zunächst, die Storage-Kapazität zu planen. Zu dem Zweck beurteilen Sie das Datenvolumen. In der Regel verwenden Unternehmen die NAS-Produkte über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren. Währenddessen sollte das System sämtliche Daten erfassen und Erweiterungsmöglichkeiten bieten.

Des Weiteren informieren Sie sich besser im Vorfeld, ob der Austausch der Festplatten problemlos vonstattengeht. Sonst droht im schlimmsten Fall ein Datenverlust. Neben der Kapazität achten Sie auf den integrierten Prozessor. Dieser entscheidet über die Leistungsfähigkeit des Produkts. Im Regelfall verwenden die Hersteller einen Quad- oder einen Single-Core-Prozessor. Gleichzeitig spielt die Größe des Arbeitsspeichers eine Rolle. Fällt er klein aus, kommt es bei parallelen Abfragen beispielsweise zu einer verlangsamten Arbeit. Im Betrieb führt der Umstand zu einem Zeitverlust, der das Risiko finanzieller Einbußen birgt.

Interessieren Sie sich für Kombi-Lösungen?

Neben einem reinen NAS-System besteht für Sie die Möglichkeit, eine Kombi-Lösung zu erwerben. Beim Network Attached Storage speichern Sie vorwiegend unstrukturierte Daten. Jedoch erweist es sich beispielsweise bei Abteilungssystemen als sinnvoll, weitere Datenbanken zu erstellen. Bei den Kombi-Produkten beachten Sie, dass Gigabit-Ethernet-Schnittstellen zur Verfügung stehen. Sie befinden sich in der Software oder der Hardware, wobei Letztere einen schnelleren Arbeitsablauf gewährleistet. Ebenso besteht bei den NAS-Systemen die Notwendigkeit, für eine unkomplizierte Bedienbarkeit zu sorgen. Als Beispiel eignet sich eine Steuerung, die über eine Webbenutzeroberfläche läuft.

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