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Was wird auf der Cebit 2014 an Innovationen vorgestellt?

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Die IT-Branche ist wohl weltweit ungeschlagen, wenn es um die Menge an Innovationen geht, die innerhalb von nur einem Jahr von den zahlreichen Experten und Unternehmen entwickelt und auf den Markt gebracht werden. Die weltweit bekannteste und beliebteste Möglichkeit, Innovationen dieser Art vorzustellen und mehr über Neuigkeiten auf dem Markt zu erfahren, ist sicherlich die Cebit, die jedes Jahr wieder in der niedersächsischen Messestadt Hannover stattfindet. Aus aller Welt strömen dann die Aussteller und Gäste in die norddeutsche Stadt, um sich über Entwicklungen in der IT-Branche zu informieren. In diesem Jahr wird die Cebit wieder Mitte März stattfinden, genauer gesagt vom 10. bis 14. März.

Cebit nur fürs Fachpublikum

Als Neuerung ist in jedem Fall die Tatsache anzusehen, dass die Messe in diesem Jahr nur für ein Fachpublikum geöffnet sein wird, wodurch ein sehr viel professionelleres Bild entsteht, das sich definitiv nur auf Unternehmen und Arbeitnehmer aus der IT-Branche beziehen soll. Obwohl somit wohl sehr viele private Besucher, die sich einfach nur für Computer interessieren, wegfallen dürften, werden die Hotels rund um die Messe so wie jedes Jahr ausgebucht sein. Im Netz erfährt man mehr über spezielle Businesshotels zur Cebit-Messe, die mit etwas Glück selbst kurzfristig noch freie Zimmer anzubieten haben. Noch sind es schließlich einige Tage, bis die weltgrößte Computermesse ihre Pforten für die Öffentlichkeit öffnet.

Innovationen und neue Entwicklungen im Bereich der Informationstechnologie

Welche Neuerungen und Entwicklungen sind denn in diesem Jahr auf der Cebit zu erwarten? Während zu erwarten ist, dass man sich viel mit dem Thema „Umgang mit großen Datenmengen und deren Sicherheit“ beschäftigen wird, interessieren natürlich all die Aspekte, die Unternehmen im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt haben und nun auf der Cebit präsentieren wollen. Etwas Interessantes, das nicht nur für Fachkräfte sondern auch im täglichen Leben wichtig ist, ist eine Neuheit des Londoner Unternehmens Tento Technologies.

Tentos Erstellung von Einwegpasswörtern

Dieses wird nämlich ein System zur Erstellung für Einwegpasswörter in Hannover präsentieren. Mit diesem System soll man durch die Benutzung von auf visueller Kryptographie basierenden Plastikkarten bis zu drei Millionen Einwegpasswörter generieren können. Die Karten, die Tento-Token genannt werden, sind mit scheinbar zufällig angeordneten schwarzen Pixeln übersät. Token und dessen Gegenstück, das eingeblendet wird, werden übereinander gelegt, wenn das Passwort abgefragt wird. So wird das Passwort einmalig auf dem Bildschirm sichtbar und kann eingegeben werden. So kann das Passwort nicht mehr so leicht geknackt werden und zudem fällt das lästige Merken von unterschiedlichen Kennwörtern weg, die man sonst im Kopf behalten muss.

Bilderkennung und andere innovative Erfindungen

Ebenfalls auch für Privatanwender von Bedeutung könnte die Bilderkennungs-Software zu automatischen Erfassung von Informationen per Smartphone-Kamera des Kölner Start-Up Unternehmens pixolus sein. Die Software sorgt nämlich dafür, dass unterschiedliche Informationen automatisch erkannt und weiterverarbeitet werden, dazu gehören unter anderem Preise, Zählerstände oder Artikelnummern. Wie man sieht, ist davon auszugehen, dass die Cebit auch in diesem Jahr wieder ein reines Feuerwerk an wundersamen Innovationen und Neuigkeiten darstellen wird. Allen Experten auf dem Gebiet der Informationstechnologie wäre ein Besuch der Messe dringend ans Herz zu legen.

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1 Kommentar

  1. BeKaWe

    5. März 2014 bei 12:11

    Also ich fand die CeBit mal gut, aber irgendwie sehe ich als Gewerbetreibender im Bereich IT da für mich persönlich keinen Sinn mehr drin. Das die Privat-Besucher nun draußen bleiben müssen, wird die Aussteller freuen, was ich verstehen kann, da einige nur auf Werbegeschenke aus sind. Aber selbst als Fachbesucher hab ich die letzten Jahre, obwohl ich ernsthaft interessiert war an gewissen Lösungen nur Antworten bekommen a la „gucken Sie doch im Internet nach!“, was mich ziemlich enttäuscht hat.

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