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Netzwerkkabel punkten mit vielen Vorteilen

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Kaum eine andere technische Errungenschaft hat das Leben der Menschen in den letzten Jahrzehnten so massiv beeinflusst wie die Erfindung des Internet. Die Zahlen sprechen ein klares Bild: 99 Prozent aller österreichischen Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern nutzen das WWW. Im Jahr 2016 betrieben mehr als 88 Prozent dieser Firmen eine eigene Webseite. Rund ein Viertel des Personals ist darüber hinaus mit mobilen Endgeräten ausgestattet. Die Firmenlaptops oder Smartphones sind überall dabei und ermöglichen mobiles Arbeiten, egal wo man sich aufhält. Auch fast 90 Prozent aller Haushalte sind in Österreich an das Netz angeschlossen. Oberste Priorität hat bei den meisten Usern die sichere Verbindung.

Welche Punkte sind Usern wichtig?

Mittlerweile hat das Internet Einzug in fast alle Haushalte gehalten. Während die User in den ersten Jahren froh waren, überhaupt in das Internet einsteigen zu können, sind die Ansprüche heute deutlich gestiegen. Zu den wichtigsten Punkten zählen jedoch damals wie heute eine stabile Verbindung. Schließlich möchte man während des Surfens nicht von Ausfällen gestört werden, die das Arbeiten maßbeglich beeinflussen. Jedoch auch beim Online Shopping oder Pflegen der sozialen Netzwerke kann man Netzausfälle nicht gebrauchen. Ein weiterer relevanter Punkt ist die Sicherheit. Niemand möchte riskieren, dass der Computer von außen gehackt wird und Kriminellen der Zugang auf heikle Daten gewährt wird. Noch dazu kommt heute, dass man überall in das Internet einsteigen möchte. Nicht nur zu Hause im Wohn-, Arbeits- oder Schlafzimmer möchte man das WWW nutzen, sondern auch im Gartenbereich. Diese Option ist dank einem Patchkabel für den Outdoor Bereich durchaus machbar. Damit profitiert man auch im Außenbereich von einer stabilen Verbindung und kann die Oase im Grünen nach Herzenslust im Internet surfen.

WLAN oder Netzwerkkabel?

Im virtuellen Zeitalter gewinnt das WLAN immer mehr an Wichtigkeit. Was bedeutet dieser Begriff überhaupt? In den Anfängen des Internet stand mit LAN (local area network) eine stabile Leitung durch ein Netzwerkkabel zur Verfügung. Unter WLAN versteht man Wireless Lan Area Network. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um eine kabellose Verbindung. Aber auch bei dieser Variante ist eine Kabelverbindung notwendig, nämlich von der Telefonbüchse bis zum sogenannten Router. Dieses kleine Gerät ist mit oder ohne Antenne erhältlich. In diesem handlichen Kästchen wird die Internetverbindung hergestellt und das Netzwerk verwaltet. Diese moderne Technik punktet mit einigen Vorteilen:

  • man kann beliebig viele Geräte anschließen
  • Integration in das WLAN ist ganz einfach
  • dank WLAN-fähiger Drucker kann man von überall im Haus drucken
  • Auch der Fernseher kann an das WLAN angeschlossen werden
  • Kein Verlegen von Kabeln notwendig
  • keine baulichen Veränderungen im Haus nötig

Limitierungen entstehen beim WLAN durch die Sendeleistung. Zwar ist bei vielen Routern eine Reichweite von bis zu 100 Metern angegeben, diese bezieht sich jedoch im Normalfall auf eine freie Fläche. In einem Haus oder einer Wohnung wird das Signal allerdings gestört – durch dicke Mauern, Elektrogeräte und andere Einflüsse. Außerdem kann man WLAN oft im Außenbereich nicht empfangen. Noch dazu kann es zu Sendeausfällen kommen. Ein Stromausfall legt das gesamte WLAN lahm. Was im privaten Bereich nur unangenehm ist, kann für Firmen weitreichende Folgen haben. Dann nämlich, wenn wertvolle Daten verloren gehen. Zwar ist WLAN mit einem Passwort gesichert, allerdings kann es dennoch leichter zu Angriffen von nicht berechtigten Usern kommen.

Das altbewährte Netzwerkkabel

Immer noch werden in großen Unternehmen Netzwerkkabel bevorzugt. Zwar lassen sich Endgeräte leichter in ein WLAN integrieren, allerdings punktet die traditionelle Verbindung mit einigen Vorteilen. Einer davon ist sicherlich die Geschwindigkeit. Diese bleibt bei einem Anschluss mit einem Kabel gleich, egal wie viele Endgeräte man anschließt. Netzwerkkabel können mit einer Maximalgeschwindigkeit auf einer Streckenlänge bis 100 Meter punkten. Gerade bei großen Datenmengen ist das ein großer Vorteil. Noch dazu überzeugen Netzwerkkabeln mit einer höheren Latenz. Darunter versteht man die Reaktionsgeschwindigkeit von Netzwerken. Dieser Punkt ist nicht nur für Firmen wichtig, sondern auch für User, die zu Hause gerne spielen. Bei vielen Adventure Games geht es um jede Millisekunde, da ist die Reaktionsschwierigkeit ein wichtiges Thema. Stören kann mangelnde Latenz bei Video- und Onlinetelefonie. Gerade in großen Konzernen, die oft mit virtuellen Konferenzen arbeiten, sind Netzwerkkabel eine bessere Verbindung. Wer allerdings nur im Internet surfen möchte, wird von diesem Punkt nicht beeinträchtigt. Noch dazu sind Kabelnetzwerke kaum anfällig für Störungen. Weder Mikrowellen noch Mobiltelefone oder andere Elektrogeräte können ihnen etwas anhaben. Bei Netzwerkkabeln kommt es kaum zu Verbindungsabbrüchen. Wer jedoch ein neues Kabel verlegen möchte, muss möglicherweise sogar bauliche Veränderungen zu Hause in Kauf nehmen. Außerdem ist mobiles Arbeiten mit einem Netzwerkkabel nicht so leicht möglich. Drucker muss man direkt an das Gerät anschließen und kann sie nicht wie beim WLAN von jedem beliebigen Ort der Wohnung, des Hauses oder des Büros ansprechen.

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